Über mich

Yvette

„Ich bin nicht mehr dort, wo ich angefangen habe, und noch lange nicht dort, wo ich einmal ankommen werde. Aber jeder Schritt trägt den Staub meiner Geschichte“

Yvette Vossen

Wer ich bin?

Ich bin jemand, der, trotz eines Lebens voller Aufgabelisten, Deadlines und Spielzeug unter dem Sofa, versucht, bei dem innezuhalten, was wirklich zählt.

Ein Duft, der Erinnerungen weckt. Ein Satz, der nachklingt. Ein schiefer Stein, der mich etwas über Unvollkommenheit lehrt.

Das Schreiben hilft mir, diese kleinen Dinge sichtbar zu machen und manchmal finde ich mich selbst zwischen den Zeilen ein Stückchen wieder.

Wer ich bin? Das erfährst du in meinen Worten. Und vielleicht entdeckst du dabei auch etwas von dir selbst.

Ich bin Yvette, eine niederländische Frau, die einst geplant hatte, nur ein Jahr in Italien zu verbringen, um die Sprache zu lernen, in die Kultur einzutauchen und anschließend für Europastudien nach Hause zurückzukehren. Dieses Jahr? Wurde zu einem ganzen Leben.

Nach meinem Umzug nach Perugia verliebte ich mich nicht nur in den Rhythmus der italienischen Sprache, ich verliebte mich in Italien selbst. Ich legte die Aufnahmeprüfung ab, schrieb mich an der Università degli Studi di Perugia ein und schloss mein Studium der Internationalen Beziehungen ab. Später vervollständigte ich meine Qualifikationen, unter anderem mit einer Lizenz für Immobiliengeschäfte in Italien.

Während meines Studiums arbeitete ich, nicht nur, um über die Runden zu kommen, sondern auch, um das echte Leben in Italien kennenzulernen. Ob in lebhaften Cafés oder hektischen Büros, ich gewann Einblicke in die italienische Arbeitswelt, ihre Eigenheiten und Gegensätze. Oft waren es gerade die Lektionen abseits der Lehrbücher, die mich am meisten formten.

Bevor ich in der Immobilienbranche Fuß fasste, arbeitete ich für ein großes Ingenieurunternehmen, wo ich multilaterale Ausschreibungen in Millionenhöhe betreute. Ein Armutszeugnis? Nein: eine Schule für Präzision, Verhandlungsgeschick und das Arbeiten im komplexen System von Vorschriften und Standards.

2006 landete ich über Umwege bei einem deutschen Unternehmen in der Immobilienwelt, zunächst angestellt, später selbständig. Ab 2015 führte ich offiziell Casa & Care, ein Unternehmen, das internationalen Hausbesitzern in Italien bei Verwaltung, Vermietung, Renovierung und allem bürokratischen und praktischen Wirrwarr zur Seite steht. Von toskanischen Villen bis zu umbrischen Bauernhäusern begleite ich meine Kunden durch jede Ritze, jedes Genehmigungsverfahren und jede verputzte Wand – und übersetze dabei nicht nur Worte, sondern auch Erwartungen, Gewohnheiten und Vorstellungen davon, was Heimat bedeuten kann.

In dieser Zeit wurde ich auch Mutter einer wunderbaren Tochter, deren Neugier mich jeden Tag neu erinnert: dran zu bleiben, wahrzunehmen und auch mit wenig Schlaf die richtigen Fragen zu stellen.

Und dann gibt es da noch das Schreiben – meine älteste Liebe, die lange im Hintergrund wartete. Heute ist sie wieder im Rampenlicht: in meinem Newsletter und hier auf Lavender Notes. Ich schreibe über das, was mich verblüfft, bewegt, herausfordert oder zum Lächeln bringt: über kulturelle Unterschiede, kleine Rituale, die Alltagsmagie und das Chaos des italienischen Lebens. Und darüber, wie man seinen Platz findet zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen, zwei Lebensweisen.

Da ich mit Menschen aus aller Welt arbeite, erscheinen meine Geschichten mehrsprachig. Nicht damit jeder mich versteht, sondern damit sich mehr Menschen verstanden fühlen.

Du musst nicht in Italien gelebt haben, um etwas Bekanntes in meinen Geschichten zu erkennen. Vielleicht bist du auch umgezogen, jonglierst du ein geschäftiges Leben und sehnst dich nach etwas Langsamerem, Tieferem, Wahrhaftigerem. Oder vielleicht willst du einfach nur innehalten und etwas Anderes einatmen.

Wenn das zutrifft: Willkommen! Du bist hier genau richtig.

Lies. Fühle. Rieche den Lavendel. Und entdecke, wie weit dich ein Leben tragen kann, selbst wenn du dachtest, es wäre nur für einen Augenblick.